Verpackung

Nun noch ein Wort zu „Blechdosen“, Plastik etc., da diese Materialien bei manchen Kunden auf Vorbehalte stoßen: Die „Ästhetik“ hat in diesem Fall den Kürzeren gezogen – zugunsten der gesundheitlichen Aspekte.

„Blechdosen“ für mein Öl:
Der größte „Feind“ des Öls ist das Licht – deswegen die Abfüllung in „Blechdosen“.
Meine Flachflaschen (Fachausdruck) sind innen nicht beschichtet und  bestehen aus reinem Weißblech (kein Aluminium!!!). Weißblech ist für das Öl völlig unbedenklich, nur die kleine Laserschweißnaht, die die „Blechdose“ zusammenhält, könnte beim Leinöl (mit den hochungesättigten Fettsäuren) nach etwa 6 Monaten oxidative Prozesse in Gang setzen – solche sind aber irrelevant, da ich meiner Kundschaft stets empfehle, das frische Leinöl deutlich eher, nämlich während des jeweils aufgedruckten Zeitraums von max. 3 Monaten anzubrechen und innerhalb der folgenden 4 Wochen zu konsumieren.
Um die Haltbarkeit meiner Öle zu verlängern, nehme ich sowohl die Pressung als auch die Abfüllung unter Einsatz von Stickstoff vor. So ist jedes Öl optimal vor Licht und Sauerstoff geschützt. Des Weiteren lassen sich meine Weißblechdosen in idealer Weise über den Wertstoffabfall der Wiederverwertung zuführen, sind leichter als Glasflaschen (Porto für meine Kunden!!!) und lassen sich einfacher verpacken und versenden.

Jetzt zu meiner Verpackung für das Kokosfett:
Ich bevorzuge Becher aus HDPE, die wiederum für den Versand und die Lagerung die günstigere Variante für den Kunden darstellen.
HDPE (High Density Polyethylen) enthält keine Weichmacher und ist physiologisch unbedenklich. Die Becher lassen sich zwar leicht verformen, aber das liegt daran, dass das Material sehr dünn ist. Andererseits besitzt Kokosfett keine hochungesättigten Fettsäuren wie Linolensäure (Omega 3) oder Linolsäure (Omega 6), die, wenn überhaupt, das Material angreifen könnten.
Natürlich lassen sich die leeren HDPE-Becher auch bestens für andere Zwecke verwenden: z.B. für Saucen, Speisereste, als Sammelbehälter für diversen Kleinkram, zum Mixen von Cocktails, als „Puddingsturzbecher“, Sandkasten-Backform etc. – Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Ich hoffe, es ist mir gelungen, mit diesen zusätzlichen Informationen etwaige Bedenken auszuräumen und Vorbehalte zu zerstreuen. Und falls Sie noch weitere Fragen haben sollten, so werde ich gern versuchen, auch diese zu beantworten.

Mit „öligen“ Grüßen und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Ihr
Peter Busch